Shadow of the Comet (SF 109)

16. Mai 2021 2 Std. 6 Min.

Shadow of the Comet (SF 109)

Chris und Gunnar streiten über kosmischen Horror

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Kapitel

Die aufstrebende französische Spielefirma Infogrames hatte 1992 alle Zutaten für ein neues Adventure quasi rumliegen: eine erprobte Adventure-Engine, eine Lizenz für das Lovecraft-Universum, ein eingespieltes Team für die Produktion, einen jungen Autor für die Story.

All das kam zusammen in Shadow of the Comet, erschienen im März 1993. Das Spiel bricht mit ein paar Adventure-Gepflogenheiten seiner Zeit, führt ein paar interessante Ideen ins Genre ein – und ist zum Zeitpunkt des Erscheinens wohl das erste Spiel, das sich bemüht, dem Horror-Universum von Lovecraft wirklich gerecht zu werden. Apropos Lovecraft-Universum: Parallel zu dieser Folge ist Die Welt von Lovecraft erschienen, in der Gunnar gemeinsam mit der Expertin Rahel Schmitz über die Lore hinter dem spricht, was Fans nur "den Mythos" nennen.

Gunnar und Christian sprechen über die Entstehung des Spiels, streiten ein bisschen über das (Nicht-)Funktionieren des Gameplays und gehen auch auf den Quasi-Nachfolger Prisoner of Ice ein.



Hinweis: Zu diesem Thema ist im Unterstützerbereich von Patreon/Steady eine Ergänzungsfolge "Wusstet ihr schon...?" erschienen, in der die Podcaster noch eine Reihe von Fakten und Anekdoten nachliefern. Klick: Patreon/Steady.


 

shadow of the comet cover


Infos zum Spiel:

Thema: Shadow of the Comet, 1993
Plattform:
MS-DOS, später Linux, Windows
Entwickler:
Infogrames
Publisher:
Infogrames
Genre:
Adventure
Designer:
Patrick Charpenet, Hubert Chardot
Komponist:
Philippe Vachey


Podcast-Credits:

Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Einspieler: O-Töne von Hubert Chardot, Patrick Charpenet
Audioproduktion: Lars Rühmann, Christian Schmidt
Titelgrafik:
Paul Schmidt
Intro, Outro:
Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)


Hinweis: Die O-Töne von Charpenet und Chardot haben wir mit freundlicher Erlaubnis der Kollegen von Nerdwelten aus einem ihrer Interviews entliehen. Eine Folge zu SotC haben die Jungs auch gemacht, die ist hier.


Reklame: Wer sich ein bisschen kosmischen Horror an die Wand hängen will, für den haben wir ein cooles Cthulhu-Poster!


Impressionen:


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Kommentare aus dem Archiv

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Hardy 16. Mai 2021

Shadow of the Comet hätte ich wohl nie gespielt, wenn ein Freund (nennen wir ihn Daniel C.) mich nicht mit den Worten "das würde ich mir mal ansehen" auf einen GoG Sale hingewiesen hätte. Im Nachhinein behautet er, dass hätte keine Empfehlung, sondern nur die Bekundung seines generellen Interesses sein sollen. Unabhängig davon habe ich das Spiel dann voller Erwartung durchgespielt und über all seine Schwächen (die Steuerung!, Das Labyrinth!!!, DAS FOTOENTWICKLUNGSRÄTSEL !!!!) hinweggesehen, weil ich ja erwartete, dass es noch grandios werden würde.

Wurde es nicht.

Macht aber nichts, denn trotz sehr sehr vieler Schwächen ist es ein spannendes Thema für einen Podcast.
Meine Spielerfahrung verorte ich eher auf Gunnars Seite, es hat aber auch großen Spaß gemacht Christians sehr positive Sichtweise zu hören...auch (vielleicht auch weil) wenn ich sie NICHT nachvollziehen kann ;)

Es freut mich, dass ihr Verwendung für ein paar kleine Ausschnitte aus unserem Interview mit Hubert und Patrick gefunden habt.

Viele Grüße
Hardy

Flat Eric 20. Mai 2021

Muss mal eurer Interview mit Hubert und Patrick nachhören! :-)

wus 16. Mai 2021

Das Thema dieser Folge freut mich sehr - Shadow of the Comet, wie auch Prisoner of Ice - hatte ich Gunnar schon vor einigen Jahren vorgeschlagen.

DrMcCoy 16. Mai 2021

Ah, es ist wieder Zeit für "Gunnar liegt über 2 Stunden komplett und grundlegend falsch" ;)

Gunnar 17. Mai 2021

Ah, musste leider durch eine Folge „Chris verrennt sich aus falscher Loyalität zu Sierra-Unsitten“ ersetzt werden.

Maestro84 19. Mai 2021

Ich leide jedes Mal mit dir.

Parlatio 17. Mai 2021

Dieses Spiel ist, warum auch immer, völlig an mir vorbei gegangen. Hättet ihr es nicht in der "Alone in the Dark"-Folge erwähnt...

Hmm. Allerdings scheinen sich die Leute von Lucas Arts daran ein Beispiel genommen zu haben. Kenne ich nicht sowohl das Ansehen der Gegenstände (nur ohne Sichtlinie), als auch die fehlende Maussteuerung aus "Grim Fandango"?

Und nein, Sterben macht niemals Spaß. Neugier belohnen anstatt bestrafen ist das bessere Prinzip für Spiele.

Pommes 17. Mai 2021

Ich weiß nicht genau warum, aber die Musik von Shadow of the Comet (und AitD) gruselt mich bis heute. Und das nicht weil sie schlecht gealtert wäre. Die Grobheit des Klangspektrums hat etwas rohes und Mysteriöses.
Ich finde ja auch das die VGA-Auflösung sich wunderbar für Horror oder Grusel eignet, denn es lässt die Details in der eigenen Fantasie entstehen. Bestes Beispiel: Le Chuck aus MI2 im Vergleich zum Remake. Ein untoter Pirat wird zur Witzfigur.

Quaker 19. Mai 2021

Mmh, das hast du vielleicht einfach fehlinterpretiert. Denn Le Chuck wollte doch schon immer eine Witzfigur sein und keine echte Horrorfigur. Ich verstehe aber was du meinst, Spiele waren früher den Büchern näher und die eigene Fantasie aufzuleben war auf jeden fall etwas schönes.