Kurz nach Another World, dem Cinematic Platformer von Éric Chahi, dem wir bereits 2013 eine komplette Folge gewidmet haben, erschien bei der gleichen Firma ein weiteres Highlight dieses seltenen Genres: Flashback von Paul Cuisset. Die Firma war Delphine Software in Paris, das Jahr war 1993. Flashback entwickelte sich zu einem Mega-Hit und wurde auf quasi jede Plattform portiert. Chris und Gunnar widmen sich dem Titel und gehen der Frage nach, wie der Titel in seiner historischen Bedeutung einzuschätzen ist.
Im Zuge der Recherchen zu dem Spiel hat Gunnar ein Interview mit Paul Cuisset geführt – Ausschnitte daraus sind im Podcast zu hören.
Viel Spaß beim Hören der Folge:
Infos zum Spiel:

Thema: Flashback (1993)
Publisher: U.S. Gold
Entwickler: Delphine Software International
Genre: Cinematic Platformer
Plattform: Amiga, Mega Drive, Acorn Archimedes, MS-DOS, NEC PC-9801, SNES, 3DO, Atari Jaguar, CD-i, FM Towns, Mac OS, Sega CD, iOS, Android, Nintendo Switch
Designer: Paul Cuisset
Musik: Jean Baudlot
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Mit O-Tönen von: Paul Cuisset
Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)
Community Management: Christian Beuster
Wer's mal wieder spielen will: Flashback ist kürzlich auf iOS und Android neu veröffentlicht worden, in einer aufgemotzten Fassung, die aber auch das unveränderte Original-Spiel enthält.
Hinweise: Diese Folge gibt es auch auf Youtube, Spotify, im Feed und natürlich auf iTunes. Wir freuen uns über Reaktionen und Empfehlungen auf Twitter oder Facebook. Wer uns unterstützen möchte, kann durch ein Abo auf Steady oder Patreon tun (da gibt es auch massig Extra-Content). Oder per Kauf von irgendwas auf Amazon (Affiliate-Link).


Kommentare aus dem Archiv
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Flashback? Ja, Danke, Danke, Danke. Ich habe dieses Spiel so geliebt. Bin gespannt, wie Ihr es bewertet.
PS: Gespielt habe ich es übrigens auf dem SNES.
Vielen Dank, der Abend ist gerettet!
Flashback habe ich damals zuerst für DOS kennengelernt. Das erste Mal durchgespielt habe ich es aber gut zwanzig Jahre später auf dem Mega Drive. Inzwischen komme ich sowohl in DOS als auch auf dem Mega Drive auf dem leichten Schwierigkeitsgrad ganz gut durch das Spiel. Auf höheren Schwierigkeitsgraden gehen mir die Morphs allerdings zu sehr auf den Wecker. Bei der Sache mit der Tür, auf die man schießen muss, habe ich übrigens einen Walkthrough bemüht. Kann gut sein, dass ich in den frühen 90ern an der Stelle hängen geblieben bin.
Es gibt auch eine CD-ROM-Version für DOS, die den Vorteil hat, dass sie keine Kopieschutzabfrage besitzt. Allerdings gefällt mir der zeichentrickartige Stil der Zwischensequenzen der Diskettenversion viel besser als der Rendergrafikstil der CD-ROM-Version.
Den Ledge Jump habe ich übrigens ohne Handbuchstudium herausgefunden, weil ich einfach mal ausprobiert habe, was passiert, wenn ich beim rennen die Shifttaste loslasse. So viele Eingabemöglichkeiten gibt es in dem Spiel ja nicht, die kann man schon mal durchprobieren.
Das, was ihr als besonderes Merkmal von Flashback heraushebt, das bedächtige Vorgehen im Level, verschiedene spielmechanische Systeme, die das Entstehen eines Flows wie in Super Mario verhindern, sind in meinen Augen allerdings Merkmale des gesamten Genres der Cinematic Plattformer, die auch in Prince of Persia (auch da geht man gerne mal mit Schleichschritten bis an den Rand einer Plattform oder einer Falle, um dann mit einem Standsprung drüber zu kommen) oder Blackthorne auftreten. Ebenso wie ein höheres Maß an Realismus, das Dinge wie den Doppelsprung herausnimmt. Dafür erhöhen benutzbare Gegenstände und ein Inventar die Komplexität des Spiels.
Alles in allem ein Spiel, das ich gerne immer wieder mal durchspiele.
Blackthorne, guter Hinweis. Sehr ähnlich, nur Fantasy. Tolles Spiel.
PS: Ich habe das Spiel gerade noch mal gespielt und der Ledge Jump wurde falsch beschrieben: Shift+Richtungstaste lässt Conrad rennen. Wenn man dann die Shift-Taste loslässt und die Richtungstaste weiter drückt, fällt Conrad in die langsamere Gehgeschwindigkeit zurück. Man muss die Shift-Taste gedrückt halten und die Richtungstaste loslassen (noch absurder), dann rennt Conrad weiter in die Richtung der nun nicht mehr gedrückten Taste und springt automatisch nach oben, wenn sie in Reichweite ist.
"Wer's mal wieder spielen will: Auf gog gibt es das Spiel zu kaufen. Ohne gruselige Touchscreen Steuerung."
FTFY gern geschehen.
"Music Test 5" (Mega Drive) lief bei mir teilweise stundenlang in Schleife.
Übrigens eine tolle Sache in den alten Videospielen, die Menüs mit den Tracks etc.